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KSZ persp ext

Wettbewerbsgewinn in Offenburg

Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten gewinnen den Wettbewerb für den Neubau des Kreisschulzentrums in Offenburg: „Mit einem Dreiklang aus dreigeschossigem Schulgebäude, zweigeschossiger kompakter Turnhalle und umgenutzter bestehender Werkhalle gelingt es den Verfassenden in überzeugender Weise, den bestehenden Schulcampus nach Süden zu arrondieren und aufgrund der reduzierten Fußabdrücke der Neubauten großzügige, differenzierte Freiräume zu generieren. Die zueinander versetzt angeordneten Bauvolumen in Verbindung mit den variierenden Gebäudehöhen schreiben die städtebauliche Grammatik des Kreisschulzenrums nachvollziehbar fort und bilden im Südosten mit einer Aufweitung einen angemessenen freiräumlichen Auftakt zum Campus aus. (…) Die vorgeschlagene Holz-/ Holzhybridkonstruktion der Neubauten in Verbindung mit einem Low-Tech Ansatz sowie der Erhalt der Bestandssubstanz für das Kreismedienzentrum entspricht den Anforderungen an einen vernünftigen Umgang mit Material und Ressourcen. In ihrer gestalterischen Anmutung zeigen die Verfassenden die Prinzipien des Holzbaus sowohl bei der Schule als auch beim Sportbau mit klarem Raster, guter Proportion und feiner, unaufdringlicher Ausbildung im Detail.“ (Auszug aus der Jurybeurteilung)

news 240228 KIS fertig

Institut für Sonnenphysik fertiggestellt

Das Institut für Sonnenphysik (KIS) in Freiburg betreibt Grundlagenforschung in der Astronomie und Astrophysik mit einem besonderem Schwerpunkt Sonnenphysik. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde der Neubau der Forschungseinrichtung vis-a-vis des Fußballstadions des SC Freiburg auf dem ehemaligen Flugfeld gelegen, baulich fertiggestellt und der Nutzerschaft zum Einzug übergeben. Die unterschiedlichen Funktionen des Institutes wie Büros, Labore, Werkstätten und Seminarflächen werden in einem kompakten Baukörper zusammengeführt, die um ein großzügiges Atrium organisiert sind.
Der Institutsneubau ist als Massivbau ausgeführt. Die Fensteröffnungen in der gemauerten, tragenden Außenhülle erhalten ein stehendes Format, entsprechend der Tektonik des Bauwerks. Um die monolithische Wirkung des Baukörpers zu stärken, sind die Fensterelemente in der Lochfassade nach innen gesetzt.
Durch den kompakten Baukörper, einem Verglasungsanteil von ca. 30% und die nach Passivhausstandard geplante Gebäudehülle werden Transmissionsverluste bestmöglich reduziert. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage verortet, welche zusätzlich elektrische Energie für den Betrieb und die Beleuchtung im Gebäude bereitstellt. (Foto: Bernhard Strauss, Freiburg im Breisgau)

news 240201 DETAIL

Verbindungen für den kreislaufgerechten Holzbau

In der DETAIL 1/2.2024 ist der Artikel "Verbindungen für den kreislaufgerechten Holzbau" von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Graf, Prof. Stephan Birk, Viktor Poteschkin und Marcel Balsen veröffentlicht: "Im Pfälzer Wald steht dem Forschungsverbund T-Lab der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) eine Experimentierfläche für die Errichtung von Versuchsbauten zur Verfügung. Als erstes Gebäude wurde nun in einem Design-Research-Build-Prozess die Werk- und Forschungshalle Diemerstein errichtet. Der Holzbau setzt auf das Prinzip der Kreislaufeffektivität. Ergänzend zur Kreislauffähigkeit fallen darunter Maßnahmen, die ein Wirtschaften in Kreisläufen fördern. Das sind unter anderem Langlebigkeit und Materialeffizienz, aber auch Nutzungsflexibilität, Elementierung und Standardisierung sowie die Reversibilität der Anschlüsse, digitale Dokumentation und eine integrale Planungskultur. Beim Bau der Halle kamen unter anderem neu entwickelte, reversible Verbindungsdetails aus Kunstharzpressholz zum Einsatz..."