Neues
Wettbewerbsgewinn in Horb am Neckar
Unser Entwurf für den Neubau der Dreifeldhalle in Horb am Neckar wurde im Wettbewerb von der Jury mit dem 1. Preis ausgezeichnet. "Die Verfasser entwickeln die stadträumliche Konzeption ihres Beitrages aus einer präzisen städtebaulichen Analyse des Ortes: Mit der Setzung des Baukörpers im Osten des Areals zeigen sie eine angemessene räumlichen Präsenz in Richtung Kreisverkehr und bewahren gleichzeitig den angebrachten Abstand zur Straße und Verkehr. Die beiden Eingänge im Süden zur Stadionstraße und im Norden zur Ihlinger Straße sind gut positioniert. (…)
Die Konstruktion des Bauwerks ist ebenso intelligent durchdacht. Das Erdgeschoß, welches sich in weiten Teilen in den Hang schiebt, ist sinnfällig in Massivbauwiese vorgesehen. Für das Obergeschoss ist eine Holzkonstruktion geplant. Besonderen Lob gibt
es für die vorgeschlagene Fachwerkkonstruktion des Daches, die mit einem hohen Vorfertigungsgrad reversibel konstruiert werden soll. (…)
Bei dem Beitrag handelt sich um einen intensiv durchdachten Entwurf, der die gestellten Herausforderungen städtebaulich wie gestalterisch und funktional souverän zu bewältigen weiß." (Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll)
Erste Monographie erschienen!
Rund zwanzig Jahre nach der Bürogründung ist im Quart‑Verlag in der Reihe «De aedibus international» erstmals eine Monographie über unsere Arbeit erschienen. Den Band eröffnet ein Essay von Christian Holl, der das architektonische Selbstverständnis und die Arbeitsweise des Büros reflektiert. Im Anschluss werden elf ausgewählte Projekte vorgestellt – vom allerersten Entwurf bis zu einem kurz vor der Fertigstellung stehenden Bau.
Die Buchpublikation wird am 16. April im Rahmen eines offiziellen Book Releases vorgestellt. Wegbegleiter:innen sowie Projektbeteiligte kommen dabei zu Wort und geben Einblick in Entstehungsprozesse und gemeinsame Erfahrungen.
96 Seiten, 22,5 × 29 cm
105 Abbildungen, 37 Pläne
fadengeheftete Broschur
CHF 48.– / EUR 44,–
deutsch/englisch
ISBN 978-3-03761-352-8
1. Rang und Zuschlag für neuen AWS Betriebshof
Unser Konzept hat überzeugt – wir freuen uns über den Zuschlag für den Neubau des AWS‑Betriebshofs am Bruno‑Jacoby‑Weg in Stuttgart. Der Betriebshof für die Abfallwirtschaft artikuliert in einem heterogenen Gewerbeumfeld einen funktional wie stadträumlich klar bestimmten Ort. Ein präzise gestaffeltes Ensemble aus Baukörpern wirkt als effektiver Lärmschutz gegenüber der westlich angrenzenden Wohnbebauung und schärft zugleich die äußere Fassung des Betriebshofs. Der Sockel aus Stahlbeton und die darauf aufbauende Holzkonstruktion verbinden Robustheit mit hoher ökologischer Qualität. Klar organisierte Grundrisse, kurze Wege und logisch geführte Verkehrsströme ermöglichen einen effizienten, weitgehend rangierfreien Betriebsablauf. Horizontal gegliederte Holzfassaden ordnen die Anlage zu einem ruhigen, maßstäblichen Ensemble.
Richtfest für neues DLR-Betriebsrestaurant mit Konferenzzentrum
Mit dem Richtfest erreicht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen bedeutenden Meilenstein beim Bau eines neuen Betriebsrestaurants mit Konferenzzentrum auf dem Campus in Oberpfaffenhofen. Zentral auf dem Gelände positioniert, setzt das Gebäude in Zeiten von Homeoffice und virtueller Zusammenarbeit bewusst ein Zeichen für persönliche Begegnungen, informellen Austausch und spontane Kommunikation.
Das vielfältige Nutzungsangebot – bestehend aus einem Betriebsrestaurant mit Live-Cooking-Bereich, Konferenz- und Seminarräumen, einer Working Lounge, einem Schoollab, einer Barista Bar sowie einem À-la-carte-Restaurant – findet seinen Ausdruck in der klaren räumlichen Struktur und prägt den Charakter des multifunktionalen Gebäudes. Ab Ende 2027 bietet das Haus Raum für bis zu 500 Restaurantgäste sowie gleichzeitig für bis zu 700 Teilnehmende an Konferenzen und Seminaren. Insgesamt werden hier künftig täglich rund 1.500 Essen ausgegeben.
Grundsteinlegung am HLRS III
Im Beisein von Finanzminister Danyal Bayaz wurde der Grundstein für die 3. Ausbaustufe des Höchstleistungsrechenzentrums HLRS III gelegt. Mit dem Neubau entsteht auf dem Campus der Universität Stuttgart ein neues Höchstleistungsrechenzentrum für Supercomputing und Künstliche Intelligenz. Ab 2027 wird es den europäischen Exascale-Supercomputer Herder sowie die KI-Fabrik HammerHAI beherbergen.
Das von der Benthem Crouwel Architects und Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten geplante Gebäude vereint High Performance Computing und moderne Arbeitsplätze in einem klar strukturierten Baukörper. Herzstück ist der stützenfreie HPC-Raum mit optimaler Anbindung an Elektro- und Kühltechnik, der erstmals in Holzbauweise realisiert wird. Ein durchdachtes Sicherheitskonzept trennt den sensiblen Serverbereich von den Büroflächen und ermöglicht kontrollierte Einblicke für Mitarbeitende und Besucher über ein lichtdurchflutetes Atrium, das zugleich Schauraum und Erschließung ist.
Die Bürobereiche sind als Holz-Beton-Hybridkonstruktion geplant und beherbergen 40 Arbeitsplätze in flexiblen Open-Space-Bereichen. Photovoltaikanlagen an Dach und Fassade erzeugen Strom. Die Abwärme des Supercomputers wird in das Wärmenetz des Campus eingespeist. Mit dem HLRS III entsteht baulich und technisch ein innovatives Forschungs-Cluster und ein wichtiger Baustein auf dem Vaihinger Campus. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.
Zeitreise - Parkplätze für Ernsting's family
Mit der Zeitschrift wettbewerbe aktuell haben sich Liza Heilmeyer und Stephan Birk auf Zeitreise begeben: "Der Sommer 2003 nach unserem Diplom an der Universität Stuttgart brachte Rekordtemperaturen und hinsichtlich unseres Berufseinstiegs zunächst Tristesse. Freie Stellen in Architekturbüros gab es inmitten der Baukrise nicht. Die allgemeine Empfehlung für Absolvent*innen lautete, sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen. Dass es in unserem Fall nicht dazu kam, liegt an Kurt Ernsting, einem architekturaffinen Textilunternehmer im Münsterland..."
Mit der Parkpalette in Coesfeld-Lette hat 2004/05 alles angefangen.
Fertigstellung AWS Betriebshof Gingener Straße
Mit dem neuen AWS-Betriebshof an der Gingener Straße wurde ein städtebauliches Spannungsfeld funktional gelöst. Zwei klar positionierte Baukörper strukturieren das Grundstück zwischen angrenzender Wohnbebauung und Industriegebiet. Entlang der Straße bildet ein kompaktes Betriebsgebäude mit Büros, Umkleiden und Kantine den baulichen Abschluss und übernimmt zugleich eine schützende Funktion gegenüber Lärmimmissionen. Ergänzt wird es durch eine Überdachung im südlichen Grundstücksbereich, unter der alle Stellplätze für die Müllfahrzeuge zusammengefasst sind. Dadurch entstehen klar geordnete Freiflächen und eine funktionsgerechte Betriebsorganisation unter beengten Rahmenbedingungen. Der Betriebshof wurde nun fertiggestellt und seiner Nutzung übergeben.
20 Jahre
Wir feiern BHundF20! Am 1. Mai, sind es genau 20 Jahre seit der Gründung durch Liza Heilmeyer und Stephan Birk – zuhause, am Küchentisch. Was 2005 klein begann, ist heute ein vielseitiges Architekturbüro mit einem wunderbaren Team und viel Erfahrung. Danke an alle, die daran mitgewirkt haben. Wir freuen uns auf alles, was kommt!
Schulbeginn am Kräherwald
Nach intensiver Planungs- und Bauzeit beginnt der Unterricht im neuen Schulgebäude des Betty-Hirsch-Schulzentrums der Nikolauspflege in Stuttgart. Auf dem traditionsreichen, topographisch herausfordernden Gelände am Kräherwald ist ein vollständig barrierefreies Schulhaus entstanden – maßgeschneidert für blinde, sehbehinderte, mehrfachbehinderte und taubblinde Kinder sowie für Schülerinnen und Schüler ohne Beeinträchtigung. Das Gebäude setzt neue Maßstäbe für inklusives Lernen: flexible Lernräume, klare Orientierungshilfen, sichere Bewegungszonen und moderne technische Ausstattung schaffen ideale Bedingungen für gemeinsames Lernen und selbstbestimmte Bildung. Ein zukunftsfähiger Lernort, der Teilhabe nicht nur ermöglicht, sondern vorlebt.
Baubeginn für das HLRS III der Universität Stuttgart
Am südlichen Rand des Campus Vaihingen der Universität Stuttgart hat der Bau des neuen Höchstleistungsrechenzentrums HLRS III begonnen. Der Neubau ergänzt die bestehenden Einrichtungen HLRS I und II und schafft zusätzliche Kapazitäten für Forschung und Anwendungen im Bereich des High Performance Computing (HPC). Die Planung erfolgt in Arbeitsgemeinschaft mit Benthem Crouwel Architects aus Amsterdam.
Das Gebäude gliedert sich in zwei klar voneinander getrennte Bereiche: den zentralen, stützenfreien Serverraum mit daran angegliedertem Technikzonen für Stromversorgung und Kühlung sowie einen dreigeschossigen Bürotrakt mit Arbeitsplätzen und Besuchsbereichen. Ein vertikaler Erschließungsraum verbindet beide Bereiche und ermöglicht Einblicke in die technischen Abläufe. Die Architektur folgt einer kompakten Kubatur mit optimierter Grundfläche. Die Fassadengestaltung vereint technische, sicherheitsrelevante und gestalterische Anforderungen. Integrierte Photovoltaikelemente unterstützen die nachhaltige Energiegewinnung. Der Neubau ist als Hybridkonstruktion aus Stahlbeton, Holz und Stahl konzipiert. Die Tragstruktur im Serverbereich aus Furnierschichtholzträgern ermöglicht maximale Flexibilität für zukünftige Anpassungen. Ein zentrales Element des Energiekonzepts ist die Nutzung der Abwärme des Supercomputers: Diese wird in einer neuen Abwärmezentrale über Wärmepumpen aufbereitet und von dort über ein unterirdisches Leitungssystem als Nahwärme in das Campusnetz eingespeist. Unter Volllast können künftig bis zu 50% des Heizenergiebedarfs aller Universitätsgebäude auf dem Campus aus der Abwärmenutzung gedeckt werden.
Unter den Besten
Wir freuen uns über den 6. Preis im competitionline-Ranking in der Kategorie Architektur!
Das Ranking ist im deutschsprachigen Raum einzigartig: Es bewertet die Leistungen von Planungsbüros ausschließlich auf Basis ihrer Erfolge in Wettbewerben. Einmal im Jahr wertet die competitionline-Redaktion alle auf competitionline.com veröffentlichten Ergebnisse aus und erstellt daraus eine Rangliste der erfolgreichsten Büros.
Grundlage des Rankings sind sämtliche Platzierungen in Planungswettbewerben eines Kalenderjahres, sofern sie auf der Plattform veröffentlicht wurden. Berücksichtigt werden ausschließlich Verfahren, die RPW-konform sind oder vergleichbaren nationalen Standards entsprechen.
Baumäckerhalle Bihlafingen eröffnet
Nach bewegter Bauzeit wurde die Baumäckerhalle in Bihlafingen feierlich eröffnet! Der kompakte Baukörper der Sporthalle mit flachem Giebeldach fügt sich harmonisch in die Topografie des Geländes ein, schließt das Grundstück nach Norden hin ab und schafft gemeinsam mit der nördlichen Böschung einen naturnahen Rasenplatz für Sport und Feste im Freien. Das filigrane Tragewerk - Polonceau Träger aus Buchenfurnierschichtholz - bestimmt die Innenraumwirkung.