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BRK BHundF aussenperspektive neu

Richtfest für neues DLR-Betriebsrestaurant mit Konferenzzentrum

Mit dem Richtfest erreicht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen bedeutenden Meilenstein beim Bau eines neuen Betriebsrestaurants mit Konferenzzentrum auf dem Campus in Oberpfaffenhofen. Zentral auf dem Gelände positioniert, setzt das Gebäude in Zeiten von Homeoffice und virtueller Zusammenarbeit bewusst ein Zeichen für persönliche Begegnungen, informellen Austausch und spontane Kommunikation.
Das vielfältige Nutzungsangebot – bestehend aus einem Betriebsrestaurant mit Live-Cooking-Bereich, Konferenz- und Seminarräumen, einer Working Lounge, einem Schoollab, einer Barista Bar sowie einem À-la-carte-Restaurant – findet seinen Ausdruck in der klaren räumlichen Struktur und prägt den Charakter des multifunktionalen Gebäudes. Ab Ende 2027 bietet das Haus Raum für bis zu 500 Restaurantgäste sowie gleichzeitig für bis zu 700 Teilnehmende an Konferenzen und Seminaren. Insgesamt werden hier künftig täglich rund 1.500 Essen ausgegeben.

news HLR 251215 grundsteinlegung

Grundsteinlegung am HLRS III

Im Beisein von Finanzminister Danyal Bayaz wurde der Grundstein für die 3. Ausbaustufe des Höchstleistungsrechenzentrums HLRS III gelegt. Mit dem Neubau entsteht auf dem Campus der Universität Stuttgart ein neues Höchstleistungsrechenzentrum für Supercomputing und Künstliche Intelligenz. Ab 2027 wird es den europäischen Exascale-Supercomputer Herder sowie die KI-Fabrik HammerHAI beherbergen.
Das von der Benthem Crouwel Architects und Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten geplante Gebäude vereint High Performance Computing und moderne Arbeitsplätze in einem klar strukturierten Baukörper. Herzstück ist der stützenfreie HPC-Raum mit optimaler Anbindung an Elektro- und Kühltechnik, der erstmals in Holzbauweise realisiert wird. Ein durchdachtes Sicherheitskonzept trennt den sensiblen Serverbereich von den Büroflächen und ermöglicht kontrollierte Einblicke für Mitarbeitende und Besucher über ein lichtdurchflutetes Atrium, das zugleich Schauraum und Erschließung ist.
Die Bürobereiche sind als Holz-Beton-Hybridkonstruktion geplant und beherbergen 40 Arbeitsplätze in flexiblen Open-Space-Bereichen. Photovoltaikanlagen an Dach und Fassade erzeugen Strom. Die Abwärme des Supercomputers wird in das Wärmenetz des Campus eingespeist. Mit dem HLRS III entsteht baulich und technisch ein innovatives Forschungs-Cluster und ein wichtiger Baustein auf dem Vaihinger Campus. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.

news 251001 wa zeitreise

Zeitreise - Parkplätze für Ernsting's family

Mit der Zeitschrift wettbewerbe aktuell haben sich Liza Heilmeyer und Stephan Birk auf Zeitreise begeben: "Der Sommer 2003 nach unserem Diplom an der Universität Stuttgart brachte Rekordtemperaturen und hinsichtlich unseres Berufseinstiegs zunächst Tristesse. Freie Stellen in Architekturbüros gab es inmitten der Baukrise nicht. Die allgemeine Empfehlung für Absolvent*innen lautete, sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen. Dass es in unserem Fall nicht dazu kam, liegt an Kurt Ernsting, einem architekturaffinen Textilunternehmer im Münsterland..." 
Mit der Parkpalette in Coesfeld-Lette hat 2004/05 alles angefangen.

news GIN ZB792 39

Fertigstellung AWS Betriebshof Gingener Straße

Mit dem neuen AWS-Betriebshof an der Gingener Straße wurde ein städtebauliches Spannungsfeld funktional gelöst. Zwei klar positionierte Baukörper strukturieren das Grundstück zwischen angrenzender Wohnbebauung und Industriegebiet. Entlang der Straße bildet ein kompaktes Betriebsgebäude mit Büros, Umkleiden und Kantine den baulichen Abschluss und übernimmt zugleich eine schützende Funktion gegenüber Lärmimmissionen. Ergänzt wird es durch eine Überdachung im südlichen Grundstücksbereich, unter der alle Stellplätze für die Müllfahrzeuge zusammengefasst sind. Dadurch entstehen klar geordnete Freiflächen und eine funktionsgerechte Betriebsorganisation unter beengten Rahmenbedingungen. Der Betriebshof wurde nun fertiggestellt und seiner Nutzung übergeben.

BHundF20 sb lh 2005

20 Jahre

Wir feiern BHundF20! Am 1. Mai, sind es genau 20 Jahre seit der Gründung durch Liza Heilmeyer und Stephan Birk – zuhause, am Küchentisch. Was 2005 klein begann, ist heute ein vielseitiges Architekturbüro mit einem wunderbaren Team und viel Erfahrung. Danke an alle, die daran mitgewirkt haben. Wir freuen uns auf alles, was kommt!

news 250429 NPK schulbeginn

Schulbeginn am Kräherwald

Nach intensiver Planungs- und Bauzeit beginnt der Unterricht im neuen Schulgebäude des Betty-Hirsch-Schulzentrums der Nikolauspflege in Stuttgart. Auf dem traditionsreichen, topographisch herausfordernden Gelände am Kräherwald ist ein vollständig barrierefreies Schulhaus entstanden – maßgeschneidert für blinde, sehbehinderte, mehrfachbehinderte und taubblinde Kinder sowie für Schülerinnen und Schüler ohne Beeinträchtigung. Das Gebäude setzt neue Maßstäbe für inklusives Lernen: flexible Lernräume, klare Orientierungshilfen, sichere Bewegungszonen und moderne technische Ausstattung schaffen ideale Bedingungen für gemeinsames Lernen und selbstbestimmte Bildung. Ein zukunftsfähiger Lernort, der Teilhabe nicht nur ermöglicht, sondern vorlebt.

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Baubeginn für das HLRS III der Universität Stuttgart

Am südlichen Rand des Campus Vaihingen der Universität Stuttgart hat der Bau des neuen Höchstleistungsrechenzentrums HLRS III begonnen. Der Neubau ergänzt die bestehenden Einrichtungen HLRS I und II und schafft zusätzliche Kapazitäten für Forschung und Anwendungen im Bereich des High Performance Computing (HPC). Die Planung erfolgt in Arbeitsgemeinschaft mit Benthem Crouwel Architects aus Amsterdam. 
Das Gebäude gliedert sich in zwei klar voneinander getrennte Bereiche: den zentralen, stützenfreien Serverraum mit daran angegliedertem Technikzonen für Stromversorgung und Kühlung sowie einen dreigeschossigen Bürotrakt mit Arbeitsplätzen und Besuchsbereichen. Ein vertikaler Erschließungsraum verbindet beide Bereiche und ermöglicht Einblicke in die technischen Abläufe. Die Architektur folgt einer kompakten Kubatur mit optimierter Grundfläche. Die Fassadengestaltung vereint technische, sicherheitsrelevante und gestalterische Anforderungen. Integrierte Photovoltaikelemente unterstützen die nachhaltige Energiegewinnung. Der Neubau ist als Hybridkonstruktion aus Stahlbeton, Holz und Stahl konzipiert. Die Tragstruktur im Serverbereich aus Furnierschichtholzträgern ermöglicht maximale Flexibilität für zukünftige Anpassungen. Ein zentrales Element des Energiekonzepts ist die Nutzung der Abwärme des Supercomputers: Diese wird in einer neuen Abwärmezentrale über Wärmepumpen aufbereitet und von dort über ein unterirdisches Leitungssystem als Nahwärme in das Campusnetz eingespeist. Unter Volllast können künftig bis zu 50% des Heizenergiebedarfs aller Universitätsgebäude auf dem Campus aus der Abwärmenutzung gedeckt werden.

news 250320 Ranking 2024

Unter den Besten

Wir freuen uns über den 6. Preis im competitionline-Ranking in der Kategorie Architektur!
Das Ranking ist im deutschsprachigen Raum einzigartig: Es bewertet die Leistungen von Planungsbüros ausschließlich auf Basis ihrer Erfolge in Wettbewerben. Einmal im Jahr wertet die competitionline-Redaktion alle auf competitionline.com veröffentlichten Ergebnisse aus und erstellt daraus eine Rangliste der erfolgreichsten Büros.
Grundlage des Rankings sind sämtliche Platzierungen in Planungswettbewerben eines Kalenderjahres, sofern sie auf der Plattform veröffentlicht wurden. Berücksichtigt werden ausschließlich Verfahren, die RPW-konform sind oder vergleichbaren nationalen Standards entsprechen.

news 250207 SHB eroeffnung

Baumäckerhalle Bihlafingen eröffnet

Nach bewegter Bauzeit wurde die Baumäckerhalle in Bihlafingen feierlich eröffnet! Der kompakte Baukörper der Sporthalle mit flachem Giebeldach fügt sich harmonisch in die Topografie des Geländes ein, schließt das Grundstück nach Norden hin ab und schafft gemeinsam mit der nördlichen Böschung einen naturnahen Rasenplatz für Sport und Feste im Freien. Das filigrane Tragewerk - Polonceau Träger aus Buchenfurnierschichtholz - bestimmt die Innenraumwirkung. 

news 241111 NGU visu

4. Preis in Überlingen

Der Bildungscampus in Überlingen wächst seit jeher durch Erweiterungen und strukturelle Optimierungen. Berufsschule, Realschule und Gymnasium bilden eine vielseitige Komposition unterschiedlicher Baukörper, die sich in das umgebende Wohngebiet einfügen und immer stärker miteinander verbunden werden.
Im Außenbereich des neuen Gymnasiums entstehen großzügige, vielfältige Aufenthaltsbereiche. Das neue Schulgebäude ist als Holzhybridkonstruktion geplant, es vereint eine nachhaltige Bauweise mit einer energieeffizienten Gebäudetechnik, die größtenteils ohne mechanische Lüftung auskommt. Die Lernräume für die Klassenstufen 5 bis 10, die Veranstaltungsbereiche und das „Learning Center“ für die Oberstufe schaffen durch flexible, clusterbasierte Raumnutzung eine offene Lernumgebung.
Unser Beitrag im Realisierungswettbewerb für den Neubau des Gymnasiums in Überlingen wurde mit dem 4. Preis ausgezeichnet.

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Vorträge Herbst und Winter 2024

15.10.2024, 14:30 Uhr
Prof. Stephan Birk, "Architecture and Timber Construction in the Interregnum", Forum ANATOMY OF TIMBER, TU Delft

16.10.2024, 10:40 Uhr
Liza Heilmeyer, "Timbering the city", Egurtek - International Forum of Architectiure & Construction in Wood, Bilbao

28.10.2024, 15:30 Uhr
Liza Heilmeyer und Prof. Stephan Birk, "Building the Future: The Untapped Potential of Timber", Cooper Union, New York City

12.11.2024, 18:30 Uhr
Prof. Stephan Birk, Heidenheimer Energiegespräche 2024 - Zukunft Bestand, Lokschuppen / Heidenheim an der Brenz 

20.11.2024, 18:15 Uhr
Prof. Stephan Birk, "Bauwende mit Holz", FORUM BAUHÜTTE, Technische Hochschule Würzburg

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3. Preis in Hedelfingen

Mit KRAFT.RAUM.Landschaftsarchitektur können wir jeweils den 3. Preis beim Realisierungs- und Ideenteil des Wettbewerbs "Neue Sport- und Kulturmitte Hedelfingen" in Stuttgart gewinnen. Auszüge aus dem Urteil der Jury: "Die Autoren bezeichnen das Gebäude, die „Sport- und Kulturfabrik“ als Ort für Alle. Also kein „Kulturpalast“, sondern ein lebendiger Ort für die Bewohnerschaft. Diesen Eindruck vermittelt die Arbeit durchaus. Entlang der linearen Erschließung sind die unterschiedlichen Nutzungen übersichtlich und logisch angeordnet.(...)
Die nachvollziehbare und gut geplante Holzkonstruktion überzeugt. Das Gebäude ist mit einem Parkdecke um fast ein halbes Geschoss gegenüber der Bestandshöhe angehoben. Das ist hinsichtlich klimabewussten Bauens, der Beachtung von Starkregenereignisse und ökonomischer Konstruktion nachvollziehbar..."